E-Books lassen sich heute auf nahezu jedem digitalen Gerät lesen. Smartphone, Tablet, Computer und E-Reader bieten unterschiedliche Möglichkeiten, digitale Bücher zu nutzen.
Doch nicht jede Lese-App ist für jeden Leser gleichermaßen geeignet.
Während manche Nutzer eine möglichst einfache Anwendung bevorzugen, wünschen sich andere umfangreiche Einstellungen, eigene EPUB-Dateien oder eine nahtlose Synchronisation zwischen mehreren Geräten.
In diesem Ratgeber vergleichen wir wichtige E-Book-Apps und zeigen, welche Anwendung für welchen Nutzertyp interessant ist.
Eine E-Book-App ist eine Anwendung, mit der digitale Bücher auf einem Smartphone, Tablet oder anderen kompatiblen Geräten gelesen werden können.
Je nach Anwendung werden unterschiedliche Formate und Funktionen unterstützt.
Dazu können gehören:
Welche Funktionen tatsächlich verfügbar sind, hängt von der jeweiligen App und dem verwendeten Gerät ab.
Auf den ersten Blick scheinen E-Book-Apps alle dasselbe zu machen: ein digitales Buch anzeigen.
Bei längeren Lesesitzungen zeigen sich jedoch deutliche Unterschiede.
Eine gute App sollte möglichst:
Für gelegentliche Leser reichen wenige Funktionen oft vollkommen aus.
Wer dagegen täglich liest oder viele eigene E-Books besitzt, kann von einer umfangreicheren Anwendung profitieren.
Die Kindle-App gehört zu den bekanntesten E-Book-Anwendungen.
Sie ist besonders interessant für Nutzer, die Bücher über Amazon kaufen oder bereits einen Kindle-E-Reader verwenden.
Kindle eignet sich besonders für Amazon-Kunden und regelmäßige Kindle-Leser.
Google Play Books ist eine interessante Lösung für Nutzer, die ihre digitalen Bücher über Google verwalten möchten.
Die Anwendung kann neben gekauften Inhalten je nach Nutzung auch mit eigenen digitalen Dokumenten verwendet werden.
Besonders interessant für Android-Nutzer und Leser, die gekaufte und eigene digitale Inhalte kombinieren möchten.
Apple Books ist die integrierte Bücher-Anwendung für Apple-Geräte.
Wer bereits iPhone oder iPad verwendet, erhält damit eine naheliegende Möglichkeit, digitale Bücher innerhalb des Apple-Ökosystems zu verwalten.
Die Anwendung ist vor allem auf Apple-Geräte ausgerichtet.
Für iPhone- und iPad-Nutzer ist Apple Books eine besonders naheliegende Lösung.
Kobo ist ein eigenes E-Book-Ökosystem und bietet sowohl Apps als auch eigene E-Reader.
Die Kobo-App eignet sich besonders für Leser, die eine Alternative zu Amazon suchen.
Für Leser, die eine Alternative zum Amazon-System suchen.
Das Tolino-System spielt im deutschsprachigen Buchmarkt eine wichtige Rolle.
Neben Tolino-E-Readern gibt es auch passende Anwendungen für digitale Bücher.
Das System ist international weniger präsent als Amazon Kindle.
Besonders interessant für deutschsprachige Leser und Besitzer eines Tolino-E-Readers.
Moon+ Reader richtet sich stärker an Nutzer, die viele Einstellungen selbst bestimmen möchten.
Die Anwendung bietet zahlreiche Möglichkeiten, das persönliche Leseerlebnis anzupassen.
Für erfahrene Android-Nutzer und Leser mit vielen eigenen Dateien.
Nicht jedes digitale Buch ist ein klassisches EPUB.
Wer hauptsächlich PDF-Dateien liest, benötigt möglicherweise keine klassische E-Book-App.
Ein PDF-Reader kann beispielsweise für folgende Inhalte sinnvoll sein:
Der entscheidende Unterschied: Ein PDF arbeitet grundsätzlich mit einem festen Seitenlayout, während sich EPUB-Inhalte wesentlich flexibler an verschiedene Bildschirmgrößen anpassen können.
Die Antwort hängt vom jeweiligen Einsatzzweck ab.
Für klassische E-Books ist EPUB häufig die komfortablere Lösung.
Eine E-Book-App und ein E-Reader erfüllen eine ähnliche Aufgabe, unterscheiden sich aber deutlich.
Vorteile:
Vorteile:
Wer nur gelegentlich ein digitales Buch liest, kommt möglicherweise mit einer App aus.
Wer dagegen sehr viel liest, kann von einem speziellen E-Reader profitieren.
| App | Besonders geeignet für | Wichtigste Stärke |
|---|---|---|
| Kindle | Amazon-Nutzer | großes E-Book-Ökosystem |
| Google Play Books | Android-Nutzer | einfache Nutzung |
| Apple Books | iPhone & iPad | Apple-Integration |
| Kobo Books | alternative E-Book-Nutzer | Kobo-System |
| Tolino | deutschsprachige Leser | Tolino & EPUB |
| Moon+ Reader | Android-Power-User | viele Einstellungen |
| Adobe Acrobat Reader | PDF-Nutzer | PDF-Dokumente |
➡️ Kindle
➡️ Apple Books
➡️ Google Play Books
➡️ Kobo Books
➡️ Tolino
➡️ Moon+ Reader
➡️ Adobe Acrobat Reader
Neben der Auswahl der App spielt auch die persönliche Einstellung eine wichtige Rolle.
Achte beim Lesen beispielsweise auf:
Gerade beim Lesen auf dem Smartphone kann es außerdem sinnvoll sein, Benachrichtigungen während einer längeren Lesesitzung auszuschalten.
Wenn du gerade erst mit E-Books beginnst, musst du nicht mehrere Apps gleichzeitig installieren.
Beginne mit der Anwendung, die zu deinem vorhandenen System passt.
Amazon-Nutzer: Kindle
Apple-Nutzer: Apple Books
Android-Nutzer: Google Play Books
Tolino-Nutzer: Tolino
Wenn du später feststellst, dass dir bestimmte Funktionen fehlen, kannst du immer noch eine andere App ausprobieren.
Eine einzige beste E-Book-App für alle gibt es nicht.
Die richtige Wahl hängt davon ab, welches Gerät du verwendest, woher deine Bücher stammen und welche Funktionen du benötigst.
Kindle ist besonders interessant für Amazon-Nutzer.
Google Play Books eignet sich gut für Android-Nutzer.
Apple Books ist eine praktische Lösung für iPhone und iPad.
Kobo und Tolino sind interessante Alternativen zu Amazon.
Moon+ Reader bietet besonders viele Einstellungsmöglichkeiten für Android-Nutzer.
Und wer hauptsächlich mit PDF-Dateien arbeitet, ist mit einem spezialisierten PDF-Reader möglicherweise besser bedient.
Letztendlich sollte eine gute E-Book-App vor allem eines ermöglichen:
komfortables, übersichtliches und entspanntes Lesen.
Toni Valente ist Gründer und Betreiber von EBOOKWELT24. Auf dem Blog veröffentlicht er Ratgeber und Erfahrungsberichte rund um E-Books, Selfpublishing, SEO, Online-Marketing, digitale Produkte und hilfreiche Online-Tools.
Ziel ist es, Einsteigern und Autoren verständliche und praxisnahe Informationen für den Start in die digitale Welt bereitzustellen.
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