„Ich hatte anfangs keine Ahnung von SEO. Dann habe ich angefangen, mich jeden Tag mit meiner Website und der Google-Suche zu beschäftigen.“
Eine eigene Website zu erstellen ist heute relativ einfach. Schwieriger ist es, dafür zu sorgen, dass Menschen sie über Google finden.
Genau vor dieser Herausforderung stand ich mit EBOOKWELT24.
Am Anfang wusste ich nur wenig über Suchmaschinenoptimierung. Ich musste erst verstehen, wie Google Webseiten findet, wie Inhalte indexiert werden und warum manche Seiten in den Suchergebnissen erscheinen, während andere kaum sichtbar sind.
Nach und nach habe ich mich mit SEO, Google Search Console, Keywords, internen Links und hochwertigen Inhalten beschäftigt.
In diesem Ratgeber zeige ich, was ich dabei gelernt habe und welche Grundlagen auch für andere Einsteiger hilfreich sein können.
Wichtig: Es gibt keine Methode, mit der man eine Website automatisch auf Platz 1 bei Google bringt. Google selbst weist darauf hin, dass SEO keine Garantie für bestimmte Rankings bietet. Ziel ist vielmehr, Suchmaschinen dabei zu helfen, Inhalte zu finden, zu verstehen und Nutzern passend anzuzeigen.
SEO steht für Search Engine Optimization, also Suchmaschinenoptimierung.
Dabei geht es darum, die eigene Website so aufzubauen und Inhalte so zu gestalten, dass Suchmaschinen sie möglichst gut verstehen können.
Google beschreibt SEO ähnlich: Es geht unter anderem darum, Suchmaschinen beim Crawlen, Indexieren und Verstehen von Inhalten zu unterstützen. Gleichzeitig sollen Besucher leichter erkennen können, ob eine Seite für ihre Suche relevant ist.
SEO bedeutet deshalb nicht einfach:
„Ich setze möglichst viele Keywords auf meine Website.“
Viel wichtiger sind verständliche, hilfreiche und thematisch passende Inhalte.
Für eine E-Book-Website können beispielsweise folgende Themen interessant sein:
E-Books
Selfpublishing
Buchmarketing
digitales Lesen
Autoren-Tipps
SEO
Online-Marketing
Ratgeber
digitale Produkte
Bevor eine Seite in der Google-Suche erscheinen kann, muss Google sie zunächst finden und crawlen können.
Google entdeckt viele Webseiten automatisch. Eine neu veröffentlichte Website muss also nicht zwingend manuell bei Google „angemeldet“ werden. Trotzdem können verschiedene Maßnahmen dabei helfen, Google die Website verständlicher und leichter auffindbar zu machen.
Wenn eine Seite von anderen Seiten deiner Website aus erreichbar ist, können Nutzer und Suchmaschinen diesen Links folgen.
Deshalb sollte man wichtige Beiträge miteinander verbinden.
Beispiel:
Ein Artikel über E-Books kann auf folgende Beiträge verweisen:
E-Book schreiben
E-Book veröffentlichen
Buchmarketing
SEO für Autoren
Google Search Console
Dabei sollte der Linktext möglichst beschreiben, was den Besucher auf der verlinkten Seite erwartet.
Google empfiehlt aussagekräftige Linktexte, weil sie Nutzern und Suchmaschinen zusätzlichen Kontext geben.
Eine Sitemap ist eine Datei, die Google Informationen über die URLs einer Website bereitstellt.
Sie kann Google dabei helfen, Seiten effizienter zu crawlen.
Eine Sitemap ist allerdings keine Garantie dafür, dass jede Seite indexiert wird. Google weist ausdrücklich darauf hin, dass eine Sitemap zwar beim Auffinden von URLs helfen kann, aber keine Indexierung garantiert.
Bei vielen Content-Management-Systemen wird eine Sitemap automatisch erstellt.
Bei Blogger kann Google häufig bereits viele Seiten über vorhandene Links und andere Signale finden.
Wer die Google Search Console verwendet, kann dort zusätzlich den Status der Sitemap kontrollieren.
Die Google Search Console ist eines der wichtigsten kostenlosen Werkzeuge für Website-Betreiber.
Sie zeigt unter anderem:
wie oft Seiten in der Google-Suche angezeigt werden
wie viele Klicks sie erhalten
welche Suchanfragen Besucher verwenden
welche durchschnittlichen Positionen erreicht werden
welche Seiten besonders viele Impressionen bekommen
ob Google Probleme beim Crawlen oder Indexieren feststellt
Google beschreibt die Search Console als Werkzeug, mit dem Website-Betreiber die Leistung ihrer Website in der Google-Suche überwachen können.
Für mich ist sie deshalb besonders interessant, weil ich dort sehen kann, ob sich meine Website langsam entwickelt.
Ein weiterer wichtiger Bereich ist die Frage:
Wonach suchen Menschen überhaupt?
Wenn du einen Artikel über E-Books schreibst, solltest du nicht einfach möglichst viele Begriffe wiederholen.
Stattdessen solltest du überlegen, welche konkrete Frage ein Besucher bei Google eingeben könnte.
Beispiele:
Wie schreibt man ein E-Book?
Wie veröffentliche ich ein E-Book?
Was ist ein E-Book?
Wie kann ich ein E-Book verkaufen?
Wie starte ich einen Buchblog?
Was ist Selfpublishing?
Wie funktioniert Buchmarketing?
Diese Suchintention ist wichtiger als eine künstliche Ansammlung von Keywords.
Google kann Inhalte auch dann mit Suchanfragen verbinden, wenn nicht jedes einzelne Suchwort exakt auf der Seite vorkommt.
Der Titel einer Seite ist für Nutzer besonders wichtig.
Ein guter Titel sollte:
den Inhalt der Seite beschreiben
eindeutig sein
verständlich sein
nicht unnötig lang sein
zum tatsächlichen Inhalt passen
Google verwendet verschiedene Quellen, um den Titellink eines Suchergebnisses zu erzeugen. Dazu gehört unter anderem der HTML-Titel, aber auch die sichtbare Überschrift und weitere Inhalte der Seite.
Für meinen Artikel wäre beispielsweise dieser Titel sinnvoll:
Wie ich meine eigene Website auf Google gebracht habe – SEO für Anfänger 2026
Damit ist sofort klar, worum es geht.
Unter dem Titel eines Google-Suchergebnisses erscheint häufig ein sogenanntes Snippet.
Eine Meta-Beschreibung kann Google dabei zusätzliche Informationen über die Seite liefern.
Sie sollte kurz erklären:
Was erwartet den Besucher auf dieser Seite?
Für diesen Artikel könnte die Beschreibung beispielsweise lauten:
Wie ich EBOOKWELT24 Schritt für Schritt bei Google sichtbar gemacht habe: SEO-Grundlagen, Keywords, interne Links, Content und Google Search Console für Anfänger.
Google weist allerdings darauf hin, dass das Snippet nicht immer ausschließlich aus der Meta-Beschreibung übernommen wird. Google kann stattdessen auch relevanten Text direkt aus der Seite verwenden.
Eine Website braucht nicht einfach möglichst viele Artikel.
Entscheidend ist die Qualität und der Nutzen der Inhalte.
Für eine E-Book-Website können beispielsweise folgende Inhalte sinnvoll sein:
Ausführliche Anleitungen zu einem bestimmten Thema.
Zum Beispiel:
Kindle vs. andere E-Book-Reader
Zum Beispiel:
So veröffentlichst du dein erstes E-Book
Eigene Erfahrungen können einen Artikel persönlicher und interessanter machen.
Kurze Übersichten können Besuchern helfen, einen Prozess systematisch durchzugehen.
Fragen von Einsteigern können als eigene Abschnitte oder Artikel beantwortet werden.
Interne Links sind Links von einer Seite deiner Website zu einer anderen Seite derselben Website.
Sie helfen Besuchern bei der Navigation und geben Suchmaschinen zusätzlichen Kontext.
Beispielsweise kann dieser Artikel auf einen Beitrag über die Google Search Console verweisen.
Ein Artikel über Selfpublishing kann wiederum auf einen Artikel über Buchmarketing verweisen.
So entsteht mit der Zeit ein Netzwerk aus miteinander verbundenen Inhalten.
Google beschreibt Links als eine wichtige Möglichkeit, neue Seiten zu entdecken und Zusammenhänge zwischen Ressourcen zu verstehen.
Auch Bilder können Teil einer guten Website sein.
Bei Bildern sollte man darauf achten, dass sie zum Inhalt passen und für Besucher verständlich sind.
Ein aussagekräftiger Alt-Text kann beispielsweise beschreiben, was auf einem Bild zu sehen ist.
Beispiel:
Alt-Text:
Google Search Console mit Suchklicks und Impressionen
Statt:
bild123.jpg
Bilder sollten außerdem nicht nur verwendet werden, um eine Seite künstlich länger wirken zu lassen.
Eine Website sollte auf verschiedenen Geräten funktionieren.
Besonders wichtig sind:
Smartphone-Darstellung
verständliche Navigation
schnelle Ladezeiten
HTTPS
gut lesbare Texte
funktionierende Links
erreichbare Seiten
Google empfiehlt unter anderem, Websites sicher, schnell und auf verschiedenen Geräten zugänglich zu gestalten.
Technische SEO bedeutet deshalb nicht nur komplizierten Code.
Auch eine saubere und benutzerfreundliche Website gehört dazu.
Backlinks sind Links von anderen Websites zu deiner Website.
Sie können hilfreich sein, aber ich würde nicht versuchen, einfach möglichst viele Links zu sammeln.
Wichtiger ist, dass Links natürlich entstehen und einen echten Zusammenhang haben.
Mögliche Wege sind beispielsweise:
interessante Inhalte veröffentlichen
Interviews geben
Kooperationen eingehen
auf passenden Plattformen aktiv sein
eigene Inhalte über soziale Netzwerke teilen
hilfreiche Ressourcen erstellen
Dabei sollte der Fokus immer auf dem tatsächlichen Nutzen für Besucher liegen.
Das war für mich eine der wichtigsten Erkenntnisse.
Man veröffentlicht einen Artikel und erwartet nicht automatisch am nächsten Tag viele Besucher.
Google muss Inhalte zunächst finden, crawlen, verarbeiten und gegebenenfalls indexieren.
Auch danach können sich Suchpositionen verändern.
Google weist ausdrücklich darauf hin, dass Änderungen teilweise innerhalb weniger Stunden sichtbar werden können, bei anderen Änderungen aber mehrere Wochen oder sogar Monate vergehen können. Google empfiehlt grundsätzlich, einige Wochen abzuwarten, bevor man die Wirkung von SEO-Änderungen beurteilt.
Deshalb sollte man nicht jeden Tag die Website komplett verändern.
Bei EBOOKWELT24 habe ich selbst gemerkt, dass SEO ein Lernprozess ist.
Am Anfang wusste ich nicht genau, warum manche Seiten bei Google auftauchen und andere nicht.
Dann begann ich, mich Schritt für Schritt mit den Grundlagen zu beschäftigen.
Ich habe unter anderem gelernt:
wie die Google Search Console funktioniert
was Impressionen bedeuten
was Klicks bedeuten
wie die CTR berechnet wird
was eine durchschnittliche Position bedeutet
warum interne Links wichtig sind
warum gute Inhalte wichtiger sind als reine Keyword-Wiederholungen
warum SEO Geduld erfordert
Mit der Zeit kann man dadurch immer besser erkennen, welche Inhalte funktionieren und wo noch Verbesserungsmöglichkeiten bestehen.
Wenn du gerade mit einer eigenen Website beginnst, würde ich nicht versuchen, alles gleichzeitig zu erledigen.
Ich würde mit diesen Punkten starten:
Website ordentlich und übersichtlich aufbauen.
Google Search Console einrichten.
Indexierung und wichtige URLs überprüfen.
Sitemap prüfen bzw. einreichen, wenn sie für die Website sinnvoll ist.
Nützliche Artikel zu konkreten Fragen erstellen.
Aussagekräftige Seitentitel verwenden.
Passende Meta-Beschreibungen erstellen.
Artikel sinnvoll miteinander verlinken.
Bestehende Beiträge regelmäßig verbessern.
Search-Console-Daten beobachten und aus den Ergebnissen lernen.
Wenn ich noch einmal ganz am Anfang beginnen würde, würde ich mich nicht ausschließlich auf möglichst viele Beiträge konzentrieren.
Ich würde stärker auf Themen und Zusammenhänge achten.
Zum Beispiel könnte eine kleine Themenstruktur so aussehen:
E-Books
→ E-Book schreiben
→ E-Book veröffentlichen
→ E-Book verkaufen
→ E-Book-Marketing
Selfpublishing
→ Selfpublishing erklärt
→ Anbieter vergleichen
→ eigenes Buch veröffentlichen
→ Buch vermarkten
SEO
→ SEO für Anfänger
→ Google Search Console
→ Keywords verstehen
→ interne Links
→ Website bei Google sichtbar machen
Dadurch entstehen thematische Bereiche, in denen die einzelnen Beiträge miteinander verbunden sind.
SEO ist kein Knopf, den man einmal drückt.
Es gibt auch keine Garantie:
„Mach diese zehn Dinge und du kommst auf Platz 1.“
Google selbst weist darauf hin, dass es kein Geheimrezept für Platz 1 gibt.
Deshalb sollte man auch vorsichtig mit Versprechen wie diesen sein:
„Garantiert Platz 1“
„In 24 Stunden auf Google“
„100 % Ranking-Garantie“
„Mit diesem Trick sofort tausende Besucher“
Seriöse SEO-Arbeit funktioniert langfristig.
Meine Website bei Google sichtbar zu machen war kein einzelner Schritt.
Es war ein Lernprozess.
Ich musste zuerst verstehen, wie Google Webseiten findet und verarbeitet. Danach habe ich mich mit Inhalten, Suchbegriffen, Seitentiteln, internen Links und der Search Console beschäftigt.
Heute weiß ich:
Gutes SEO bedeutet nicht, Google auszutricksen.
Es bedeutet, eine Website so aufzubauen, dass Besucher und Suchmaschinen möglichst gut verstehen können, worum es geht.
Für eine E-Book-Website bedeutet das beispielsweise:
gute Inhalte + klare Themen + verständliche Seiten + sinnvolle interne Links + technische Grundlagen + Geduld.
Wenn du gerade selbst mit einer Website anfängst, musst du nicht alles auf einmal können.
Beginne mit den Grundlagen.
Veröffentliche hilfreiche Inhalte.
Beobachte deine Daten.
Verbessere deine bestehenden Seiten.
Und gib Google die notwendige Zeit.
So habe auch ich mit EBOOKWELT24 angefangen.
Das lässt sich nicht pauschal sagen. Google erklärt, dass manche Änderungen schnell sichtbar werden können, andere jedoch Wochen oder Monate benötigen.
Google findet viele Websites automatisch. Eine manuelle Anmeldung ist deshalb nicht grundsätzlich erforderlich. Die Search Console ist aber sehr hilfreich, um die Suchleistung und Indexierung zu überwachen.
Eine Sitemap kann Google beim Auffinden von URLs helfen. Sie ist aber keine Garantie für eine Indexierung.
Erstelle hilfreiche Inhalte zu Themen, nach denen deine Zielgruppe tatsächlich sucht. Verwende klare Titel, strukturiere deine Inhalte sinnvoll und verlinke relevante Seiten miteinander.
Nein. Inhalte sollten natürlich geschrieben sein. Google kann Suchanfragen und Inhalte auch ohne exakte Übereinstimmung einzelner Begriffe miteinander in Verbindung bringen.
Einige Links auf dieser Website können Affiliate-Links sein. Wenn du über einen solchen Link etwas kaufst, kann ich unter Umständen eine Provision erhalten. Für dich entstehen dadurch grundsätzlich keine zusätzlichen Kosten.
Google Search Central – SEO-Startleitfaden
Google Search Central – Google Search Console
Google Search Central – Sitemaps
Google Search Central – Titellinks in der Google Suche
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Google Search Console – Grundlagen
Toni Valente ist der Gründer von EBOOKWELT24. Auf diesem Blog veröffentlicht er Ratgeber und Informationen rund um E-Books, Selfpublishing, SEO, Online-Marketing, digitale Produkte und hilfreiche Online-Tools. Ziel ist es, Einsteigern und Autoren praktische Informationen für den Start in die digitale Welt bereitzustellen.
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